Ein Sprachassistent als Butler

Wie digitale Helfer im Alltag unterstützen

Es ist nicht mehr außergewöhnlich einen Sprachassistenten zu nutzen, um eine SMS zu diktieren oder nach einer Tankstelle in der Nähe zu suchen. Bei Apple heißt sie Siri, bei Microsoft ist es Cortana und wer ein Android Gerät besitzt, spricht einfach mit Google. Auch Amazon hat eine virtuelle Sprachassistentin namens Alexa auf den Markt gebracht: ein smarter Lautsprecher namens Echo, den Nutzer in ihrem Wohnzimmer aufstellen können.

Sprachassistent

Amazons Alexa

Wie ein Butler übernimmt Alexa kleine Aufgaben im Alltag, stellt zum Beispiel das Licht an, spielt Musik oder liest die Nachrichten vor. Gesteuert wird sie auf Zuruf mit Befehlen wie "Alexa, stelle einen Wecker auf 8 Uhr." Alexa ist in den USA bereits ein Erfolg, Millionen Haushalte haben sie in einem Echo-Lautsprecher als Mitbewohnerin daheim. In UK und Deutschland sind die Echo-Lautsprecher inzwischen ebenfalls erhältlich. Und auf der großen Elektronikmesse CES in Las Vegas Anfang 2017 war Alexa der große Überraschungsstar: Die sprachgesteuerte Assistentin könnte zukünftig auch in Kühlschränke oder Autos eingebaut werden.

Der Schlüssel liegt in der künstlichen Intelligenz

Der Erfolg der Sprachassistenten basiert insbesondere auf den Fortschritten bei der Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz. Die Fehlerquote bei der Spracherkennung ist von 26 Prozent auf 4 Prozent gesunken – eine ausreichende Qualität, um im Alltag der Nutzer zu bestehen. In vielen Fällen beschränkt sich die Intelligenz der virtuellen Butler allerdings noch auf klar vordefini