Fragen und Antworten:
Warum ist die Fusion mit der Volksbank eG sinnvoll?
- Beide Banken verfolgen eine vergleichbare geschäftspolitische Ausrichtung und teilen ähnliche Werte und Unternehmenskulturen.
- Die beiden Häuser arbeiten bereits seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen vertrauensvoll zusammen.
- Die Fusion erfolgt zwischen zwei wirtschaftlich gesunden Banken, die ihre Stärken bündeln und dadurch ihre Zukunftsfähigkeit nachhaltig sichern wollen.
- Die Geschäftsgebiete grenzen aneinander und ergänzen sich.
Was ist das Ziel der Fusion?
- Das Geschäftsmodell beider Banken wird erfolgreich fortgeführt und weiterentwickelt. Die Standorte und die Arbeitsplätze bleiben erhalten.
- Durch die dezentrale Ausrichtung bleiben die Kompetenzen vor Ort auf den einzelnen Geschäftsstellen erhalten und machen eine gute regionale Kundenbetreuung weiterhin für den Kunden erlebbar
- Mit der neuen Betriebsgröße lassen sich Spezialisierungen intensivieren, sodass steigende Kundenansprüche, die digitale Transformation und regulatorische Anforderungen nachhaltig erfüllt werden können.
- Die neue Bankgröße ist für potenzielle Bewerber attraktiv, da sich vielfältige und spannende Entwicklungsperspektiven ergeben.
- Kostensynergien werden genutzt.
Wer wird die juristisch aufnehmende Genossenschaft sein?
Die Volksbank eG mit Hauptsitz in Fredenbeck wird die Spar- und Darlehenskasse Börde Lamstedt-Hechthausen eG aufnehmen. Der Hauptsitz wird in Fredenbeck sein. Alle Ansprechpartner vor Ort sollen aber, wie bisher auch, auf den Geschäftsstellen verbleiben.
Wie sieht die zukünftige Zusammensetzung des Vorstandes aus?
Der zukünftige Vorstand wird zunächst aus den Mitgliedern Rainer Peters (vorher VBFOA), Sven van Haren (vorher VBFOA), Jennifer Klug (vorher VBFOA) und Pascal Brandtjen (vorher SPADAKA) bestehen.
Altersbedingt verlässt Vorstandsmitglied Rainer Peters das Unternehmen nach mehr als 26- jähriger Vorstandstätigkeit zum 31.12.2027.
Das bisherige Vorstandsmitglied der SPADAKA Ingo Lafrenz wird als Generalbevollmächtigter zum Regionaldirektor für die Filialen Lamstedt sowie Hechthausen ernannt. Die Entscheidungskompetenz vor Ort setzt sich auch nach der Fusion unverändert fort.
Wie setzt sich der zukünftige Aufsichtsrat zusammen?
Alle 7 Aufsichtsratsmitglieder der Spar- und Darlehenskasse Börde Lamstedt-Hechthausen eG bleiben dem neuen Haus erhalten, so dass der neue Aufsichtsrat 15 Mitglieder umfasst.
Vorsitzender des Aufsichtsrates der verschmolzenen Kreditgenossenschaft wird Herr Bernd Reitmann.
Stellvertretende Vorsitzende des gemeinsamen Aufsichtsrats werden von Seiten der SPADAKA Herr Dieter Tiedemann und aus dem Kreis der Volksbank eG Herr Ralf Löhden.
Die Aufsichtsratsmitglieder der beiden Genossenschaften sind sich darüber einig, dass sich die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder in den kommenden Jahren reduzieren soll. Dieses kann durch altersbedingtes oder turnusgemäßes Ausscheiden von Aufsichtsratsmitgliedern erfolgen.
Was passiert mit den Geschäftsstellen und Ansprechpartnern?
Um auch weiterhin die Kundennähe zu gewährleisten, werden alle Standorte und die dazugehörigen bekannten Ansprechpartner vor Ort erhalten bleiben.
Welche Auswirkungen hat die Fusion auf die Mitarbeiter?
Der Zusammenschluss wird neben den bereits genannten Vorteilen auch die Arbeitsplätze in der Region sichern. Betriebsbedingte Kündigungen durch die Fusion werden ausgeschlossen.
Welchen Einfluss haben die Mitglieder zukünftig auf ihre Genossenschaft?
Auch in dem verschmolzenen Institut werden weiterhin Generalversammlungen stattfinden. Hier können die Mitglieder, wie auch bisher, aktiv Einfluss auf die Beschlüsse ihrer Genossenschaftsbank nehmen.
Welche Veränderungen kommen auf die Kunden zu?
- Die bestehenden Karten und IBANs bleiben uneingeschränkt nutzbar. Perspektivisch wird für die Kunden der SPADAKA eine neue, an die bisherige stark angelehnte Kontonummer eingeführt.
- Der Name auf den Anschreiben der Bank sowie im weiteren Markenauftritt wird sich in „Die Volksbank eG“ ändern.
- Die Vorbereitungen zur Verschmelzung erfolgen so, dass es zu keinerlei Beeinträchtigungen im Kundengeschäft kommt.